1145 – Triest-Friaul – für Genießer

Triest – Friaul für Genießer

Kulinarische Kulturreise in individueller Kleingruppe von nur 6 – 14 Personen

Das Friaul liegt im Abseits, dabei liegt es doch mittendrin! Mittendrin im Dreiländereck zwischen Italien, Slowenien und Kroatien. Von unserem Quartier in Udine erschließen wir uns das malerische Voralpenland. Noble Villen, steile Schluchten, trutzige Burgen, pittoreske Lagunen, delikater Schinken, schmackhafter Wein, deftige Hausmannskost…

Udine im Hinterland – Triest an der Adria: kaum ein Ort in Italien hat mehr vom Fall des Eisernen Vorhangs profitiert als die Alte Dame am Meer. – Nunmehr keine Dame ohne Unterleib mehr, denn statt hermetischer Grenzbefestigungen erfährt der Reisende den Karst als wunderschön hügeliges Hinterland und nimmt die Grenze zu Slowenien praktisch nicht mehr wahr! Nach Jahrzehnten des Mauerblümchen-Daseins unterm Grenzzaun knüpft Triest heute wieder an die großen Zeiten der Habsburger-Monarchie an und präsentiert sich mit der Piazza Italia als Stadt von Welt.

Doch greifen wir im Verlauf unserer Reise weit über die Doppelmonarchie zurück: in die Zeiten der Römer und Langobarden, des frühen Christentums, des hohen Mittelalters, der Venezianer und Habsburger. Römische Städte, byzantinische Mosaiken, romanische Kirchen, österreichische Residenzen… Benvenuti in Friuli!

 

1. Tag  Dienstag   
Fluganreise von München nach Triest, Transfer zum schicken 3-Sterne-Hotel Allegria mit Boutique-Charakter in Udine. Gelegenheit zu einem ersten Bummel durch die Stadt. 5 Übernachtungen in Udine. Gemeinsames Abendessen im exzellenten Ristorante im Hotel.

2. Tag  Mittwoch     Udine
Das Stadtbild von Udine ist reich an Plätzen und Palä­sten. Unser Spazier­gang führt uns vom Hotel vorbei an der ehe­maligen Franzis­kanerkirche zum Dom und dem klei­nen Museum, das im ehemaligen Baptisterium einge­rich­tet ist. Falls geöff­net, werfen wir einen Blick ins Oratorio della Purità nebenan, wo Vater und Sohn Tiepolo sehens­werte Fresken hinterlassen haben. Im Pa­lazzo Patriarcale mit sei­nem Museo Diocesano bewun­dern wir weitere Mei­sterwerke von Tiepolo. Un­ser Weg führt uns hinauf zum Castello mit ein­drucks­voller Renaissance-Fassade. Nachmittags dann Bummel über die Piazza Libertà mit der eleganten Log­gia del Lionello, über die Via Cavour zur palastgesäum­ten Piazza Matteotti. Natür­lich gibt es freie Zeit, um wei­tere Ent­dec­kungen in der In­nenstadt zu ma­chen.

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3. Tag   Donnerstag      Spilimbergo – La Primula – Santa Maria in Sylvis – Palmanova
Vormittags fahren wir ins hübsche Spilimbergo. Walter­pertolo II. von Spengenberg leistete sich hier den stolzen Dom des kleinen Orts. Von dort nur ein kur­zer Spazier­gang zum Kastell mit dem Palazzo Di­pinto. Wir schlen­dern durch die schmalen Gassen zur Scuola Mosaistici, wo wir bei ein bißchen Glück meisterli­che Mosaike betrach­ten können. Dann zum Ster­ne­koch: nördlich der Stadt Pordenone liegt im Dorf San Quirino „La Pri­mula“, wo Chefkoch Andrea bei einem Mittagessen seine Kunst beweisen wird.

Ehedem mächtige befe­stigte Abtei, heute ihrer Kreuz­gänge beraubt: Santa Ma­ria in Sylvis. Von der von den Langobarden gegründeten Bene­diktinerab­tei gibt es heute noch die eindrucksvolle Ab­teikir­che mit alten Fres­ken zu se­hen. Auf dem Nachhauseweg machen wir Stop in der Festungsstadt Palmanova, einer in perfekter Geometrie angelegten sternförmigen Verteidigungsanlage, die vom damaligen Landesherrn, der Markusrepublik, gegen die Türken angelegt wurde.

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4. Tag   Freitag        Gemona – Venzone – San Daniele!
Morgens nach Gemona: 1976 bei einem Erdbeben schwer beschädigt, doch weitgehend wiederherge­stellt, prunkt es mit schönem Stadtbild und einer unge­wöhnli­chen Dom-Fassade. Gleich zweimal schlug das Schicksal in Venzone zu: der Zweite Weltkrieg und das Erdbeben von 1976 hinterließen jeweils Trümmerfel­der. Wie uns ein Spaziergang zeigt, ließ ein liebevoller Wie­deraufbau Venzone er­neut zu einem schmucken Ge­meinwesen erste­hen.

Zeit für eine Stärkung: San Daniele ist nicht weit und mit­hin das neben Parma zweite weltbekannte italieni­sche Zen­trum der Schinken­produktion. Wir lassen uns durch ein Prosciuttificio füh­ren. Anschließend zergeht uns bei ei­nem rustikalen Imbiß der Schinken auf der Zunge. Ein Spa­ziergang durch das hübsche San Daniele führt uns un­ter anderem zur Kirche Sant’Antonio Ab­bate mit überra­schenden Fresken von Pellegrino da San Da­niele.

5. Tag    Samstag       Langobarden in Cividale
Besuch im östlich gelegenen Cividale. Nirgendwo sonst in Italien kommt man Kunst und Kultur der Langobarden näher! Wir sehen den Dom Santa Maria Assunta, besuchen das benachbarte Museo Cristiano mit Hauptwerken aus der Langobardenzeit (die Sigwaldplatte vom Taufbecken des Callixtus, den Ratchis-Altar). Reich an Langobardischem das Museo Archeologico Nazionale – eines der Schmuckstücke die stilistisch wohl schon karolingische „Pax des Herzogs Ursus“. Unser Spaziergang führt uns auch zum berühmten Tempietto Longobardo mit seiner original erhaltenen Stuckdekoration. Dann unternehmen wir einen Schlenker zur Rocca Bernarda – gelegen inmitten malerischer und gepflegter Weinberge. Bei einer Weinprobe auf dem historischen Gut erfahren wir mehr über die Weine des Collio.
Abends zum Abschied von Udine dann zu Freunden: Agli Amici heißt das vornehme 2-Sterne-Restaurant vor den Toren von Udine, wo wir es uns sehr gepflegt gut gehen lassen!

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6. Tag   Sonntag     Strassoldo – Aquileia – Grado – Miramare
Wir beginnen unseren Tag mit einen kleinen Spaziergang durch den hübschen kleinen Feudalsitz Strassoldo. Weiter nach Aquileia – zu römischen Zeiten eine der bedeutendsten Städte im ganzen Reich, wo wir in der geschichtsträchtigen Basilika über die zahlreichen Mosaike und die Fresken in der Krypta staunen. Weiter nach Grado, ähnlich wie Venedig inmitten der Lagune gelegen. Beim Bummel durch den Badeort werfen wir einen Blick in Sant’Eufemia und Santa Maria delle Grazie, beides Kirchen mit frühchristlichen Wurzeln und wohl spätantiken Mosaiken. Königlich und kaiserlich wird es beim Besuch des Märchenschlösschens Miramare vor den Toren von Triest, das die habsburgische Sekundogenitur Erzherzog Maximilian an exponierter Stelle errichten ließ. Der Bruder des Sissi-Kaisers war ein Gartenfreund und Romantiker, letzteres hatte wohl Einfluß auf die schwerwiegende Entscheidung, sich zum Kaiser von Mexiko ausrufen zu lassen – mit tragischem Ende. Dann geht es zwischen Adria und dem Karst in den letzten verbliebenen Rest von Julisch-Venetien: nach Triest. Wir beziehen für 3 Nächte unsere Zimmer mit Meerblick im Star-Hotel Savoia Excelsior Palace, einem Grand Hotel alten Schlages, direkt am Wasser gelegen. Gemeinsames Abendessen in einem ausgesuchten Ristorante.

 

 

7. Tag   Montag      Ein Tag in Triest
Stadtbummel: Ausgangspunkt ist der monumentale Salon zum Meer, heute Piazza dell’Unità d’Italia, gesäumt vom Rathaus und klassizistischen Bauten. Der Weg führt dann durch die Theresien-Stadt, den von Kaiserin Maria-Theresia angelegten Borgo nördlich der Piazza: vorbei am Teatro Verdi und der Borsa Vecchia zum Canal Grande und der klassizistischen Basilica des Thaumaturgen. Zurück vorbei am von Mussolini freigelegten Römischen Theater, dem frühromanischen Kirchlein San Silvestro. Und dann Gelegenheit zu einer ersten Kaffeepause, natürlich auf der Piazza Unità im berühmten Caffè degli Specchi, wo man schon seit 1839 vom Türkentranke schlürft. Dann erklimmen wir den Hügel zum originellen Dom San Giusto mit sowohl prachtvollen als auch unsäglichen Mosaiken. Der Nachmittag bleibt frei für eigene Unternehmungen.

 

 

8. Tag   Dienstag      In den Karst von Triest und ins slowenische Hinterland
In den Karst von Triest: zunächst zum Gestüt Lipica (gesprochen Lipiza), dem Ursprungsort der berühmten Lipizzaner-Pferde. Besichtigung des Guts und Besuch beim Training der Tiere. Weiter nach Hrastovlje, wo die pseudo-romanische Dreifaltigkeitskirche verblüffende Fresken aufweist. Anschließend nach Piran, das malerisch an der slowenischen Riviera gelegene Städtchen. Bummel durch den hübschen Ort. Zurück nach Triest. Abschieds-Abendessen in einem ausgesuchten Ristorante.

9. Tag   Mittwoch  
Transfer nach Triest-Flughafen und Rückflug nach Deutschland

 

 

LEISTUNGEN

  • 9 Reisetage – 8 Hotelübernachtungen
  • 5 Übernachtungen/Frühstück in einem guten 3-Sterne-Hotel mit Boutique-Charakter in Udine
  • 3 Übernachtungen/Frühstück im erstklassigen Grand Hotel Savoia Excelsior in Triest (alle Zimmer zur See!)
  • Linienflug (Lufthansa oder GermanWings) von München nach Triest und zurück
  • alle Transfers
  • 4 Abendessen in ausgesuchten typischen Ristoranti und Trattorien
    • davon 1 Abendessen im 2-Sterne-Restaurant Agli Amici in Udine
  • 1 Mittagessen beim Sternekoch bei Pordenone
  • 1 Mittagsimbiss inklusive San-Daniele-Schinken-Degustation
  • 1 Weinprobe in den Weinbergen Colli Orientali südlich von Cividale
  • bis 7 Personen:
  • Ausflüge im bequemen klimatisierten Minibus
  • ab 8 Personen:
  • Ausflüge im bequemen klimatisierten Kleinbus
  • sämtliche Eintrittsgelder zu den im Programm aufgeführten Besichtigungen
  • ESCAVIA Reiseleitung


zusätzlich buchbar:

  • Reiserücktrittskostenversicherung: kostet zusätzlich ab 3,5% des Reisepreises, buchbar nur online. Klicken Sie bitte hier oder wählen Sie den Link TravelSecure auf unserer Homepage
  • Rail&Fly-Bahnticket zum Flughafen (33,00 EUR pro Person pro Fahrt 2. Klasse)

 


TERMIN 2018                                          BUCHUNGSCODE
05.06. – 13.06.2018         Di – Mi          1145-01_2018

 

REISEPREIS 2018
ab 2.650,00 EUR pro Person im DZ  //   450,00 EUR EZ-Zuschlag

 

 

TEILNEHMERZAHL: 6 – 14 Personen

Der genannte Reisepreis legt den Flugpreis von München nach Triest zugrunde. Preise für Flüge von anderen Flughäfen nennen wir Ihnen gerne auf Nachfrage.

 

 
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